Emissionsmessungen, Lärmkataster, Lärmsanierung

Um den Lärm in der Umgebung zu reduzieren, ist es erforderlich zu wissen, welche Schallquelle wie viel Lärm verursacht. Hierzu ist es zunächst notwendig den Schallleistungspegel aller lärmtechnisch relevanten Quellen messtechnisch zu ermitteln. Zusammen mit der Lage der Schallquellen werden die Daten in einem Kataster zusammengefasst, mittels dessen Schallausbreitungsrechnungen nach TALärm durchgeführt werden. Der erste Schritt zur Lärmsanierung ist deshalb ein Emissionskataster, das aus

· Liste der Schallquellen mit Lage
· Betriebszeiten der Quellen
· Messpunkteplan
· Spektren (Schmalbandspektren, Terzen, Oktaven)

besteht. Hierzu stehen moderne Messtechnik sowie verschiedene Softwaremodule zur Verfügung, die eine schnelle und effiziente Erstellung des Katasters sowie die Schallausbreitungsberechnung ermöglichen. Dies umfasst entsprechend der TALärm auch die Bestimmung der ungünstigsten Nachtstunde.

Das Hauptziel des Lärmkatasters ist nicht allein die Ermittlung der Lärmsituation in der Umgebung, sondern hieraus geeignete Minderungsmaßnahmen zu planen. Hierzu zählt eine Prioritätenliste, die für jede Schallquelle den

Prioritätenliste
· Schallleistungspegel und
· den Pegelbeitrag am Immissionsort sowie
· die notwendige Pegelreduzierung
enthält.
Katasterprogramm

Des weiteren umfasst die Immissionsermittlung auch ein berechnetes Schmalbandspektrum für die Immissionsorte, um gegebenenfalls die Tonhaltigkeit der Geräusche nach DIN 45681 zu bestimmen, sowie eine Darstellung der Mittelungspegel in der Fläche.

Hierdurch sind gezielte und wirtschaftlich sinnvolle Lärmminderungsmaßnahmen möglich.
Ausbreitungsberechnungen: spektral + lächendarstellung