Lärmüberwachung

Lärmüberwachung stellt eine Möglichkeit dar, Lärm aktiv zu bekämpfen, bzw. Anlagen optimal zu betreiben. Hierzu stehen Lösungen für unterschiedliche Fragestellungen zur Verfügung. Lärmüberwachungsanlagen können z.B. für


· große chemische Anlagen (Tagesprotokolle)
· Windparks (aktive Kontrolle der Lärmquellen)
· Stahlwerke (Ereignismeldung, Datenbanken, Protokolle,...)
· Schießanlagen (Berechnung des Beurteilungspegels, Angabe der verbleibenden Schüsse, ...)

eingesetzt werden. Entsprechend der Aufgabenstellung kann dabei die

· Datenerfassung
· Datenspeicherung
· Erstellung von Protokollen, Anzeigen und Meldungen
· Datenanalyse (Impulse, Tonhaltigkeit)
· Live-Mithörfunktion

je nach Kundenwunsch angepasst werden (Details siehe Messtechnik und Software).

 


Überwachung Industrieanlagen mit Datenbank
So ist es beispielsweise für Windkraftanlagen möglich, bei Überschreitung vorgegebener Immissionsrichtwerte während unterschiedlicher Betriebsphasen gezielt Anlagen vorübergehend abzuschalten, die einen relevanten Beitrag zum Lärmpegel liefern.

Ebenso ist der Einsatz für Schießanlagen sinnvoll, da je nach Schießbetrieb (Einsatz von Klein- bzw. Großkaliber) die Betriebszeiten optimal genutzt werden können. Erfahrungsgemäß können bei Prognosen und Genehmigungen nicht die vielfältigen Varianten eines Schießbetriebs bestimmt werden, was zur Folge hat, dass die Betriebszeiten zum Teil stark begrenzt werden. Dies kann durch eine Lärmüberwachung verhindert werden. Die Lärmüberwachung wird dabei im Bereich der Schießanlage durchgeführt und der Beurteilungspegel (Langzeitmittelungspegel) am kritischen Immissionsort prognostiziert.